Archiv des Autors: Kreutzer

Kultur

Glonn ist ein kleiner Ort, das kulturelle Angebot in und rund um Glonn kann sich jedoch sehen lassen. Allen voran sei hier die Schrottgalerie Friedel genannt. Die zwei Betreiber Sven Friedel und Hanno Größl organisieren mehr als 50 Konzerte pro Jahr.
In der Galerie Klosterschule finden Vernissagen und Ausstellungen statt, auf Gut Sonnenhausen kommen Jazz- und Klassikfreunde auf ihre Kosten…

Die aktuellen Veranstaltungen entnehmen Sie bitte aus dem Veranstaltungskalender.

Seniorensprechstunde

Wimmer-Prabst-web
Frau Eva Wimmer-Prabst steht Ihnen zu Fragen rund ums Älterwerden gerne zur Verfügung.

Seit Oktober 2014 wird jeden 2. Dienstag im Monat, zwischen 9 und 11 Uhr im Glonner Rathaus für Glonner Senioren eine Sprechstunde abgehalten.
Bei einem „runden Tisch“ im Jahre 2013 mit dem damaligen Bürgermeister Esterl und allen Glonner Institutionen, die mit sozialen Angelegenheit zu tun haben, hat sich herausgestellt, dass man in unserem Ort eine Stelle bräuchte, wo sich Senioren bei seniorenspezifischen Alltagsproblemen hinwenden können. Zumal eine Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Landratsamt nach Ebersberg von Glonn aus eine kleine Weltreise ist.
Es können bei der Sprechstunde Hilfestellung bei Behördenanfragen geleistet, Termine bei Behörden vermittelt, sowie auch an die richtige Stelle verwiesen.werden. Vielleicht werden auch hilfreiche Tipps und Antworten auf Fragen gegeben. Man kann aber auch nur mal kommen um sich auszusprechen. Selbstverständlich unterliegt alles der Schweigepflicht.

Nützliche Tipps und Ratschläge finden Sie auch in dem Heft
Seniorenwegweiser für den Landkreis Ebersberg (Herausgeber LRA EBE)

Zahnärzte

Dr. med. dent. Annette Carola Seibel
Zahnärztin, Parodontologie, Endodontologie, Implantologie
Niedermairstr. 6
85625 Glonn
Telefon: 08093 1547
Internet: www.zahnarztpraxis-dr-seibel.de/


Dr. med. dent. Angelika Schrank
Zahnärztin
Professor-Lebsche-Str. 16
85625 Glonn
Telefon: 08093 1400
Internet: http://www.dr-schrank.eu/


Dr. med. dent. Axel Wittkowski
Zahnarzt
Lena-Christ-Str. 2 b
85625 Glonn
Telefon: 08093 4466


Zahnwerk
Dr. Stefan Csato
Zahnwerk – Nachhaltige Zahnmedizin Glonn
Münchener Straße 7a
85625 Glonn
Aufzug in den 1. Stock

Ärzte


Gemeinschaftspraxis Dichtl/ Gülberg
Dr. med. Ingeborg Dichtl
Ärztin, Praktische Ärztin
Weiterbildungen: Hausarzt, Naturheilverfahren
Prof.-Lebsche-Str. 23
85625 Glonn
Telefon: 08093 3444
Götz Gülberg
Arzt, Allgemeinmediziner
Weiterbildungen: Hausarzt
Prof.-Lebsche-Str. 23
85625 Glonn
Telefon: 08093 3444
Internet: https://www.hausarzt-glonn.de/
Aufzug in den 1. Stock


Dr. med. Susanne Hollensteiner-Koch
Ärztin, Praktische Ärztin
Weiterbildungen: Homöopathie, Hausarzt
Prof.-Lebsche-Str. 28
85625 Glonn
Telefon: 08093 2673


Gemeinschaftspraxis Kreutzer/ Dasser
Dr. med. Michael Kreutzer
Arzt, Allgemeinmediziner
Weiterbildungen: Naturheilverfahren, Hausarzt
Marktplatz 7
85625 Glonn
Telefon: 08093 4077
Dr. med. Hans-Günther Dasser
Arzt, Praktischer Arzt
Weiterbildungen: Hausarzt
Marktplatz 7
85625 Glonn
Telefon: 08093 4077


 

 

Schulen

Volksschule Glonn
Klosterweg 10
85625 Glonn
Tel.  08093 1059
Schule Antholling
Tel. 08093 4839
schulleitung@vs-glonn.de
Internet: Grund- und Mittelschule Glonn


Mittel- und Berufsschule Zinneberg
Zinneberg 3
85625 Glonn
Tel. 08093 9087-0
Internet: Mittel- und Berufsschule Zinneberg


Realschule Ebersberg
Dr.-Wintrich-Str. 64
Ebersberg
Tel. 08092/8263-0
Internet: Realschule Ebersberg


Gymnasium Grafing
Jahnstr. 17
Grafing
Tel. 08092 8586-0
Internet: Gymnasium Grafing 


Gymnasium Kirchseeon
Moosacher Str. 3
Kirchseeon
Tel. 08091 539007-0
Internet: Gymnasium Kirchseeon 


Fachoberschule und Berufsoberschule
Rosenheim

Westerndorfer Str. 45
Rosenheim
Tel. 08031 2843 0
Internet: Fachoberschule und Berufsoberschule
Rosenheim


Fachoberschule und  Berufsoberschule
Wasserburg
Kosterweg 21
Wasserburg
Tel. 08071 1040-0
Internet: Fachoberschule und  Berufsoberschule
Wasserburg


Johann-Comenius-Schule Grafing
Sonderpädagogisches Förderzentrum
Kapellenstr. 17
Grafing
Tel. 08092 8597-0
Internet: Johann-Comenius-Schule Grafing


Korbiniansschule für Lernbehinderte
Münchener Str. 45
Steinhöring
Tel. 08094 181276
Internet: Korbiniansschule für Lernbehinderte


Montessori-Schule Niederseeon
Niederseeon 10
Tel. 08093 9379
Internet: Montessori-Schule Niederseeon


Freie Schule Glonntal
Private Grundschule und Höhere Schule
Glonntal Str. 13
Piusheim
Tel. 08093 1059
Internet: Freie Schule Glonntal


Volkshochschule Grafing
Griesstr. 27
Grafing
Tel. 08092 8195-0
Internet: Volkshochschule Grafing 


Musikschule der Volkshochschule Grafing
Klosterbauhof 1
85560 Ebersberg
Tel. 08092 85779 0
Internet: Musikschule der Volkshochschule Grafing 


Musikschule Kling Glonn
Hans-Ernst-Straße 13
85625 Glonn
Tel. 08093 904292
Internet: Musikschule Kling Glonn


 

Quellen/ Impressum zur Schrift

Quellen zur Schrift „Lena Christ und Glonn“ von Hans Obermair, soweit nicht im Text angegeben:

Glonner Pfarrarchiv
Archiv des Erzbistums München-Freising
Johann-B. Niedermair, Glonn und Umgebung in Vergangenheit und Gegenwart
Freising 1909 und München 1939
Erwin Richter, Jedermann und die Jüngste-Gerichts-Mühle, Sonderdruck, Wien 1955
Andrea Worm, Die „Gerichtsmühle“ und die „Vier letzten Dinge“ aus 100-Jahre Landsherger
Geschichtsblätter
Landsberg 2000/2001
Irene Gerstner, Untersuchung der Votivbilder in der Manenkirche von Frauenreuth Zulassungsarbeit 1970
Dr. Cordula Böhm, Schriftverkehr

Gedruckte Quellen:

Dr. Ghemela Adler:  Heimatsuche und Identität, Dissertation- Europäische Hochschulschriften Band 1261, Verlag Peter Lang GmbH, Frankfurt a.M. 1991
Benedix Peter: Der Weg der Lena Christ, Ludwig Bauer – Verlag, München 1950
Christ Lena: Erinnerungen einer Überflüssigen, Mathias Bichler, Rumplhanni, Madam Bäuerin, Bauer; Süddeutscher Verlag GmbH, München 1970
Christ Lena: Lausdirndlgeschichten, Edition Monacensia im Allitera Verlag, München 2002
Christ Lena: Unsere Bayern anno 14, Albert Langen, München 1923
Göpfert Günther: Das Schicksal der Lena Christ, Süddeutscher Verlag München 1971, Rosenheimer Verlagshaus 2004
Gugel, von Adelheid: Lena Christ –Leben und Werk – Dissertation  München 1959
Niedermair  J.B.: Glonn und Umgebung in Vergangenheit und Gegenwart
Freising 1909 und München 1939
Obermair Hans: Alte Familien der Gemeinde Glonn (noch nicht erschienen)
Grundlage: Steuer und Abgabeakten, Hypotheken- und Grundbücher, Pfarrmatrikel Glonn und Egmating
Obermair Hans: Glonn und seine Wirte, Entstehungsgeschichte der Glonner Wirtshäuser vor 1900, Erschienen in „Land um den Ebersberger Forst“
Jahrbuch des Historischen Vereines für den Landkreis Ebersberg, Nr. 3 (2000)
Obermair Hans: Beiträge zur Schulgeschichte Glonns bis 1814, Aus Glonner Geschichte und Geschichten (Hans Obermair), Herausgegeber: CSU Glonn 1999, (anlässlich des 60. Geburtstages des Verfassers)
Scheib Asta: In den Gärten des Herzens (Roman), Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2002
Sedlmair Maria: Glonn Meine Heimat, Herausgegeben von Maria Sedlmair 1991

Andere Quellen:
Archive: 
Bayerisches Hauptstaatsarchiv –Kriegsarchiv- OP 17420
Bayerisches Landesvermessungsamt Uraufnahme
Staatsarchiv München AG Ebersberg VV 1881 Nr. 228
Stadtarchiv München, Plansammulung C 1026
Stadtarchiv München, Diverses

Befragungen: 
Durch den Verfasser
Internet: Diverses
Koller Wolfgang: Diverser Schriftverkehr

Sendungen:
Bayerischer Rundfunk: Lena Christ,  Autor Michael Skasa, 11.01.1981
Bayerisches Fernsehen: Heimat und Sehnsucht in der Reihe „Große Bayern“ , Buch und Regie Anita Bauer, 30.12.2004

Zeitungen: 
Diverse Artikel ab 1923 aus der Sammlung des Verfassers

Impressum:

Herausgeber: Kulturverein Markt Glonn eV
Verantwortlich für den Inhalt: Hans Obermair
Fotos: Heimatmuseum des Kulturverein Glonn, Aufnahmen des Verfassers und Reproduktionen
Titelbild: Hans Obermair
Alle Rechte: Hans Obermair ©

Grußwort und Dank des Verfassers

Seit meiner Kindheit ist mir Frauenreuth, seine Kirche und die Gottesmutter ein Begriff. Mein Vater, der 1900 beim Wirt in Frauenreuth geboren wurde und bis 1933 dort lebte und arbeitete, hatte wegen der verschiedenen Pachtverhältnisse mit seiner Familie ein paar Mal den Wohnsitz wechseln müssen, bis er 1965 in Glonn seinen Ruhesitz fand. So gut es ging, versäumt er keinen „Frautag“ und ich durfte ihn als Bub begleiten. Wo er auch war, er blieb immer ein „Frauenreuther“. Einige Wochen vor seinem Tod ließ er sich noch von mir nach Frauenreuth fahren, um von „seiner“ Gottesmutter Abschied zu nehmen. Er war schon zu schwach; er tat es vom Auto aus. Wenn ich nun gefordert bin zum 300-jährigen Jubiläum der Frauenreuter Kirchweih geschichtliche Hintergründe darzustellen, so tue ich dies gerne und auch in Erinnerung an meinen Vater.
Mein Dank gilt zunächst dem Glonner Chronisten Pfarrer Johann-B. Niedermair, der vor rund hundert Jahren Glonner Geschichte festgehalten hat. Dann dem Glonner Pfarramt, das mir die Möglichkeit gab, im Pfarrarchiv zu recherchieren. Weiter danke ich Michael Obermüller, dem „Huber“ von Frauenreuth, der mir immer wieder bereitwillig die Kirche öffnete, mir aber auch mit seinem reichen Wissen um die Vergangenheit Frauenreuths helfen konnte. Mit Johann Sarreiter, dem ehemaligen Baubezirksleiter im Erzbischöflichen Baureferat konnte ich der Kirche so manches Geheimnis entlocken. Helmuth Knarr, der Kirchenmaler, der 1962 die Restaurierung der Kirche leitete, gab mir wertvolle Hinweise über die Restaurierung und insbesondere über den Zustand der Kirche vor 1962. Bedanken möchte ich mich auch bei Josef Stahuber aus Höhenrain, er hat mir Einblick in die Höhenrainer Kirchenrechnung ermöglicht, sowie bei Frau Dr. Cordula Böhm und Frau Anna Bauer, die mir wertvolle Hinweise gegeben haben. Weiter gilt mein Dank unserem Glonner Rektor a.D. und meinem Kollegen von der Glonner Heimatforschung, Rudi Gerer, für das Korrekturlesen. Letztlich gilt mein Dank auch unserem Pfarrer Schöpf, Bürgermeister Esterl, der Frauenreuther Kirchenverwaltung und Feuerwehr, die sich bereit erklärten, diesem Jubiläum einen würdigen Rahmen zu geben.

Hans Übermair

Grußwort von Bürgermeister Martin Esterl

Vor 300 Jahren wurde der jetzige Kirchenbau zu Frauenreuth eingeweiht. An Stelle der alten Kirche im romanischen Stil trat das heutige Gotteshaus in der Bauweise der Renaissance, statt des früheren Spitzturms überragt seit drei Jahrhunderten der
Zwiebelturm der wunderschönen Wallfahrtskirche das Bauerndorf Frauenreuth, das seit Alters her Hauptfiliale der Pfarrei Glonn ist. Als achtjähriger Bub stammelte ich mein erstes ,,Ad deum, qui laetificat juventutem meam“ als frisch approbierter Ministrant an den Stufen des Hochaltares mit dem Marienbild im Zentrum. 25 Jahre später, nach dem Tode von Studienprofessor Ludwig Denk, durfte ich ein letztes Mal mit meinen Frauenreuther Kollegen bei der Mette den Altardienst versehen. Kooperatoren wie Johann Braun, Dr. Gerhard Gruber, Elmar Gruber, Heinrich von Saint George und Georg Schneider durfte ich Wasser und Wein reichen.
Ich muss gestehen: An dieser Kirche hängt mein Herz ! Dieser imposante Bau auf dem Kirchenbergerl, umringt von den Gräbern der Einheimischen aus Frauenreuth, Reisenthal, Mattenhofen, Hafelsberg und Überloh, ist die Mitte und das Wahrzeichen des Dorfes und des dörflichen Lebens.
Und so freut es mich, dass Kirchenvorstand und Freiwillige Feuerwehr von Frauenreuth zusammen mit der Pfarrei Glonn, unterstützt von Hans Obermair, dem exzellenten Kenner unserer Heimatgeschichte, aus Anlass des dreihundertjährigen Jubiläums der Kircheneinweihung ein anspruchsvolles Programm mit Gebet und Feiern zusammengestellt haben.
Wir alle, die Bürger und Bürgerinnen der Marktgemeinde Glonn sind eingeladen, unsere Wertschätzung und Verbundenheit mit der Frauenreuther Marienkirche dadurch zu zeigen, dass wir am Festgottesdienst und den anderen Veranstaltungen recht zahlreich teilnehmen.

Grüß Gott in Frauenreuth!

Martin Esterl
Bürgermeister

Grußwort von Pfarrer Siegfried Schöpf

Jedes Dorf hat sein eigenes Gesicht, so wie es eben das örtliche Geschehen durch die Jahrhunderte geprägt hat.
Ein besonders prägnanter Punkt ist dabei auch immer das Gotteshaus. Wolfgang Koller hat es dabei in seiner Festschrift zum Jubiläum des Marktes Glonn 1974 so beschrieben: „Im hinteren Reisenthai (…) sitzt die Kuppel der Kirche von Frauenreuth wie ein riesiges Osterei mitten in der Wiese überm Hang“
Vor 300 Jahren, am 18. Juni 1707 wurde diese Kirche eingeweiht. Doch auch schon vorher stand hier eine Kirche zu Ehren „unserer Frau z’Reith“. Viele Wallfahrer suchten Hilfe bei der Muttergottes, was die vielen Votivtafeln belegen. Und so ist auch das Gnadenbild der „Sedes Sapientia“ (Sitz der Weisheit) um 1500 entstanden. Weil aber die alte, baufällige Kirche die vielen Wallfahrer nicht mehr fasste, musste eine Neue errichtet werden. Und so suchen bis heute noch Menschen Trost und Hilfe bei der Muttergottes in Frauenreuth.
Viele sind es auch, die sich immer wieder in besonderer Weise um unsere Filialkirche bemühen, die sich einsetzen um den Erhalt dieses Gotteshauses und damit das Gesicht unserer Heimat bewahren. Allen, die sich in irgend einer Art um unsere Frauenreuther Kirche bemühen, möchte ich hier ein ganz herzliches Vergelt’s Gott sagen.
Aber mit dieser Kirche wollen wir nicht nur unsere Heimat gestalten, sondern hier sollte vor allem unsere Seele ein wenig vor dem Bild der Mutter Gottes zur Ruhe kommen und neue Kraft finden.
Ich wünsche allen, die in unsere Frauenreuther Kirche kommen, dass sie die Nähe und die Hilfe Gottes durch die liebende Hand Mariens spüren. Und allen, die den 300. Jahrestag der Kirchweih mit uns feiern wünsche ich Freude für ihren Glauben.

Ihr Pfarrer
Siegfried Schöpf