Archiv des Autors: Kreutzer

Günter Bialas

bialas
Der Komponist Professor GÜNTER BIALAS (* 19.07.1907 in Oberschlesien, † 8. Juli 1995 in Haslach/Glonn) wird im Krieg durch seinen Unteroffizier Walter von Cube auf die Tal- und Hügellandschaft um Glonn aufmerksam.Nach 1945 wird Glonn seine Wahlheimat. Zunächst in einem nüchternen Raum wie in einer Mönchszelleeingeschlossen, blühen ihm hier, wie seltene und und uns Glonner noch fremde Blumen, die erstenNachkriegskompositionen auf. Später baut er sich am Talrandhang bei Haslach sein Haus, und in Glonnentstehen trotz der zwölf Professorenjahre an der Musikhochschule in Detmold alle seine bedeutendenWerke. Hindemith hat den jungen Bialas stark beeindruckt, später bewegten ihn mehr Arnold Schönberg,Alban Berg und Igor Strawinski. 1959 folgt er einem Ruf an die Staatl. Hochschule für Musik in Münchenund wird den „Kompositeuren“ einer neuen Generation der tolerante und doch prägende Lehrer. Ihmselbst leihen große Dichtungen der Welt Stoff für konzertante, oratorische und bühnenmusikalische Gestaltungen. Seiner erfolghaften Oper „Hero und Leander“, “ die in einer mageren Musiktheaterzeit geradewegs und ohne Zwielichter Neues zu sagen hat“, folgt die poesievolle Liebesmär „Aucassin und Nicolette“, (Tankred Dorst schrieb dazu das dichterisch-feine Libretto). In Münchens schönstem Theater, in dem von Cuvillies, wird sie uraufgeführt. Bialas ist Träger mehrerer Kulturpreise und Mitglied der Bay. Akademie der Schönen Künste. Dem bloßen Experimentieren fern und nicht mit der Standortlosigkeit liebäugelnd, eigenständig, stark im Ausdruck, maßvoll in der Wahl der Mittel, in der Vitalität von hohem Kunstverstand gezügelt, apart in den Farben und lyrisch oft schön, so zeigt sich heute das Überschaubare und manche Möglichkeiten der weiteren Entfaltung offenlassende Werk dieses Komponisten. Er ist aus der Stille herausgetreten, und wir ahnen, was wir an diesem im Umgang mit uns so liebenswürdig- bescheidenen Menschen, Künstler und Mitbürger hatten.
Text: Wolfgang Koller

 

Von Eglharting nach Glonn

Teilstrecke: 13,3 km
Anfahrt:
Nach Eglharting: S-Bahnlinie S5, Buslinie 442
Nach Glonn: Buslinien 413, 440 und 463

Der Wegweiser Glonn – Berg am Starnberger See mit der Weitwanderwegmarkierung ROT-WEISS am Kinderspielplatz Eglhartinger Gatter zeigt uns den Verbindungsweg zwischen Nordroute (BLAU-WEISS) und Südroute (GELB-WEISS), einem sehr abwechslungsreichen Weg. Wir gehen Richtung Süden und verlassen den Ebersberger Wildpark, rechts sehen wir die Kirche von Neukirchen, kommen an einer kleinen Schrebergartenanlage vorbei und gehen weiter durch die Bahnunterführung ins Dorf Eglharting hinein. Wir kommen an der linken Straßenseite an einem Getränkemarkt vorbei und gehen weiter, bis wir dann an der Wasserburger Landstraße (B 304) stehen. Zwei Gasthäuser laden uns ein (Gasthaus Hamberger und Gasthaus Maier, Eintragungsstellen. Eine Tankstelle mit Laden, ein Bäcker und ein Metzger ermöglichen die Auffrischung des Proviantes. Wir queren die verkehrsreiche B 304 vorsichtig und gehen die Bucher Straße, ca. 300 m, und dann den Ilchinger Weg geradeaus nach Süden, bis wir Eglharting auf einer kleinen asphaltierten Straße bei Schule und Kirche verlassen. An einer Wasserschutzzone vorbei, sehen wir im Süden bereits den Weiler Ilching, links vom Weg den Weiler Riedering, schräg rechts im Südwesten, in der Öffnung der Rodungsinsel sehen wir die kleine Barockkirche von Buch, ein kleines Bauerndorf (Gemeinde Kirchseeon).

Wir durchwandern Ilching, vorbei an Bauernhöfen und einer Kapelle mit Ententeich davor. Ein kleiner gelber Wegweiser Buch macht uns darauf aufmerksam, daß wir den anderen Weg links davon einschlagen müssen, in Richtung Moosach. Vorbei an geschützten alten Eichen, streben wir dem Waldrand zu. Gleich am Waldrand erblicken wir ein Markierungsschild (grünes Dreieck mit grünem Kreis), dem wir bis zum Ort Moosach folgen werden, auch unsere Markierungen W oder Balkenstrich ROT-WEISS treten bestätigend auf. Wir halten uns auf der ausgeprägten Sandstraße, die auf dem Höhenrücken des Moränenzuges bis kurz vor dem Staatsgut Deinhofen hier einen Ausblick und dort eine Anhöhe zeigt. Der Weg führt nun kurz bergab, um den Wald zu verlassen und dann auf einer Birkenallee wieder bergan dem Hochufer des Moosachtales zuzustreben. Wieder haben wir eine kleine Anhöhe erklommen. Ein kleiner idyllischer Fischweiher, umstellt von Bäumen, lädt uns zum rasten ein (eine werbende Tafel der Schloßgaststätte Falkenberg lockt, 15 Minuten von hier, ein kleiner Umweg am Weiler Reit vorbei nach Osten). Unsere Markierung führt nach Süden bergab dem Dorf Moosach zu. Am Hang genießen wir wieder den schönen Ausblick, links im Osten sehen wir in der Ferne auf einer Anhöhe die Kirche zu Alxing, durch das ebenfalls eine Route unserer Weitwanderung führt (GELB-WEISS). Unter uns Moosach mit seinem Satteldachkirchturm, rechts im Westen die Wallfahrtskirche Maria Altenburg auf einem bewaldeten Hügel, im Sommer gut versteckt. Auch diese Kirche werden wir uf unserem Weiterweg besuchen.

Im Dorf Moosach angelangt (Eglharting- Moosach 2,5 Stunden Gehzeit) haben wir die Wahl: Einkehr beim Neuwirt oder Einkauf in einem kleinen Laden an der Hauptstraße. Dazu müssen wir die Markierung kurzzeitig verlassen. Der Neuwirt befindet sich auf der Nordseite der Kirche, der Laden auf der Südseite. Auch die Haltestelle der Buslinie 440 (Glonn-Grafing-Bahnhof/S5 /DB 50) finden wir hier vor. Haben wir uns versorgt, so folgen wir nun wieder der Markierung im nördlichen Ortsbereich, zunächst durch die Nordenstraße nach rechts (West), dann über einen Wiesenweg, um uns dann auf einer Asphaltstraße Altenburg zu nähern. Auf der Talsohle unter dem Hügel von Altenburg sehen wir den Bach Moosach, der aus einem schluchtartigen kleinen engen Tal herausfließt. Auch eine Fischzucht befindet sich in diesem Tälchen. Leckerer Räucherfisch wird dort auch sonntags angeboten. Wer Zeit hat, kann auch die Moosachquellen besuchen. Wir steigen nun einen Stufenweg hinauf zur Wallfahrtskirche Maria Altenburg. Sie thront auf einem ehemaligen Burghügel, ist sehenswert und man sagt dieser heiligen Stätte nach, aß sie schon vielen Menschen geholfen haben soll. An diesem Wallfahrerziel gibt es auch eine kleine gemütliche Imbißwirtschaft im Grünen (nur zeitweise geöffnet). Haben wir uns umgeschaut und gelabt, gehen wir weiter in Richtung Süden auf einer wenig frequentierten schmalen Asphaltstraße, deren Ausblick genießend, bis zum Wald weiter. Im sogenannten Tegernseer und Moosacher Holz queren wir mehrere Waldwege, bis wir dann auf die Autostraße Moosach-Oberpframmern stoßen, der wir 150 m nach rechts (West) folgen. Unterhalb des Forsthauses (von Wedlstedt’sche Forstverwaltung) führt eine Sandstraße zum Steinseebad bergauf, der wir folgen. Der Steinsee, 570 m NN, ist ein typischer Toteiskessel aus der jüngsten Kaltzeit.

Dieser kleine, sehr tiefe Moränensee (25 Meter) weist eine Wasserfläche von 21 ha auf und ist der zweitgrößte See des Landkreises Ebersberg. Seit dem 3. Juli 1981 ist das Betreten des Süduferbereiches aus Naturschutzgründen verboten. Der Steinsee ist in ein Landschaftsschutzgebiet eingebunden. Vielleicht ist gerade Sommer und ein warmer Badetag, dann folgen wir seiner Einladung spätestens am freizugänglichen Ostufer und schwimmen eine kleine Runde. Wir merken uns vor. Ab dem Ostufer des Steinsees begleitet uns ein Teilstück der Glonner Wanderwegmarkierung Nr. 3 (Gelb) bis Adling und von dort die Markierung Nr. 4 (Rot) bis Glonn. Ab dem Steinseeostufer führt uns ein Waldweg, dem wir der Orientierung wegen vorsichtig folgen, auf der Höhe zum Weiler Doblberg. Bevor wir jedoch zum Weiler gelangen, erreichen wir über dem schattigen Waldweg eine Aussichtsbank unter einem Kirschbaum. Vor uns tut sich wieder das Alpenpanorama auf, die Ortsbilder vom Dorf Adling und dem Markt Glonn schmücken die Aussicht zu einem bayerischen Bild aus. Unter uns der Weiler Doblberg. Im Bild vor uns schlängelt sich eine schmale Teerstraße bergauf und bergab dem Süden zu. Einzelbäume auf den Anhöhen. Es macht so richtig Spaß, dieser Bauernstraße durch Adling nach Glonn zu folgen. Adling liegt auf einer Anhöhe, von wo aus wir über die Adlinger Straße Glonn erreichen. Ab der Filzenstraße in Glonn, die links abzweigt. heißt die Adlinger Straße dann Lena-Christ-Straße, nach der bekannten bayerischen Heimatschriftstellerin, die hier in Glonn zu Hause war. Von der Lena-Christ- Straße wiederum führt die Johannesstraße in Richtung Südwest zum Marktplatz. Hier endet die Markierung ROT-WEISS. In Glonn gibt es, seit es die Sommerfrische gab, einen „sanften“ Fremdenverkehr. Übernachtung, Einkehr, Versorgung. Wir treffen hier auf die Weitwanderwegmarkierung GELB-WEISS, der Süd-route Berg/Starnberger See – Wasserburg/Inn.

Von Glonn nach Unterelkofen

Teilstrecke: 10,3 km
Anfahrt:
Nach Glonn: Buslinien 413, 440 und 463
Nach Unterelkofen: Buslinie 447, 9495, 2447, Bahnlinie DB 50
Nach Grafing-Stadt: S-Bahnlinie S5, Buslinien 440, 442, 444, 445, 447, 2447, 9421, 9441 und 9495

Nach dem Besuch der Pfarrkirche in Glonn, die dem HI. Johannes geweiht ist und in den Jahren 1993/94 im Innenraum vollständig renoviert worden ist, gehen wir in östlicher Richtung die Professor-Lebsche-Straße ca. 250 m. überqueren dabei die in Nord-Süd-Richtung fließende Glonn (an der Brücke ein altes Mühlrad = Glonner Marktwappen) und halten uns dann links. Richtung Grafing und Ebersberg (Zinneberger Straße = EBE 13). Nach ca. 250 m gehen wir an der Wolfgang-Koller-Straße (Staatsstraße 2351 ( sie führt nach Moosach) vorbei und folgen weiterhin auf der linken Straßenseite der Zinneberger Straße bergauf bis zur Ortstafel (ca. 1 km). Gleich nach der Ortstafel sehen wir ein kleines Kommunalgebäude (Wasserwerk) auf unserer Straßenseite, dahinter befindet sich der Eingang in den Park des Schlosses Zinneberg. Sollte das Eingangstor verschlossen sein, so gehen wir die Zinneberger Straße geradeaus bis zur nächsten Straßenkreuzung. wo wir der Straße nach links (Norden) folgen bis wir wieder auf unsere Markierung stoßen.

Ist das Eingangstor zum Naturschloßpark am Steilufer der Glonn geöffnet. so gehen wir bergauf bis wir den Hof des Schlosses erreichen (250 m). Dort gehen wir an der nördlichen Gebäudeseite entlang (Schule mit Internatsbetrieb), halten uns stets links und erreichen nach dem letzten Gebäudeteil einen nach Norden führenden Weg (links Wald, rechts Viehweide). Diesen Punkt erreichen wir aber auch. wenn wir uns vom Schloßhof aus stets rechts halten, wir stoßen auf eine querende Straße (wir sehen dabei vor uns einen Weiher) und folgen ihr nach links, um nach 300 m ebenfalls an den besagten Punkt zu gelangen. Jetzt folgen wir der Sandstraße ca. 300 m bis zu einer Straßengabel im Wald. Hier folgen wir dem Weg nach rechts (Ost) bis wir nacheiner andreaskreuzförmigen Wegkreuzung auf eine querende nordsüdverlaufende andstraße stoßen, der wir nach links (Nord) folgen.

Nach einem einige hundert Meter langen Linkskurvenzug umfangen uns Wiesenflächen mit verschiedenen modernen Kunstwerken. Dort erblicken wir nach ca. 500 m das Gut Sonnenhausen. das zum Öko-Gut Hermannsdorf gehört. Am Gutshofeingang angelangt, können wir den Jugendstil des ehemaligen Besitzes des Grafen Büssing bewundern. Graf Büssing wollte vor der Jahrhundertwende im Königreich Bayern Kronrat werden, schaffte es aber trotz seinem vielen Reichtum nicht. Nach seiner Niederlage verkaufte er seine Güter Sonnenhausen, Georgenberg, Hermannsdorf und Niederseeon sowie sein Schloß Zinneberg und quartierte sich als Junggeselle bis zu seinem Tod in ein Gastzimmer des Gasthofes zur Post in Glonn ein. Wir setzen unseren Weg fort (200 m) und bewundern am benachbarten Schweigerhof die Rinder im Freilaufstall (noch oder bis vor kurzem). Nach dem Hof gehen wir den Weg geradeaus und gelangen nach 200 m an eine Weggabel.

Wir folgen dem schmäleren Weg in Richtung Nordosten bis zum Waldeck. Dort betreten wir den Hochwald und folgen dem etwas verwachsenen Waldweg bis wir nach ca. 200 m wieder auf eine Forststraße stoßen, der wir dann einen Kilometer bis zur Kreisstraße EBE 13(Grafing – Glonn) folgen. Am Wegzwickel halten wir uns nach links und gehen an der relativ verkehrs- reichen Asphaltstraße 200 m Richtung Grafing (links, Norden), um dann wieder einer Sandstraße durch Wiesen nach rechts in den Wald zu folgen. Nach 250 m stoßen wir auf die querende Straße nach Wildenholzen (800 m, Einkehrmöglichkeit Cafe‘ Bauer). Wir gehen nach rechts, Richtung Süden, nach 250 m folgen wir der Straße zum Weiler Eichtling nach links (Ost).

Nach 600 m biegt ein Weg nach rechts ab, das Gelände ist hier mit Stangenzaun und Hecken umfaßt, der zum Ökogut Herrmannsdorf führt, wo Einkehr- und Einkaufsmöglichkeit besteht. Wir setzen unseren Weg fort und erreichen nach 300 m den Weiler Eichtling. Wir gehen durch den Weiler Eichtling, der längst keine reine Bauernhofsiedlung mehr ist, sondern mehr zu Wohnhäusern und Reiterhof umfunktionierte Höfe hat. Danach führt uns der aussichtsreiche Weg steilbergab in einer nach Norden ausholenden weiten Serpentine in das trogförmige Moosachtal hinab. Auf der Anhöhe des nordseitigen Moosachtal- hochufers thront die St.-Michael-Kirche von Alxing. Am Fuß des Hanges, en wir herabstiegen, liegt rechts von uns ein Sommerstall für Rinder. Vor uns eine kultivierte Moorlandschaft, das Brucker Moos. Es ist seit 1924 weitgehend rockengelegt.

Jetzt befinden wir uns in einem Schutzgebiet für Wiesenbrüter. Der Weg darf hier laut Gesetz nicht verlassen werden. Hier können gelegentlich uch Störche, Reiher und andere seltene Vogelarten beobachtet werden. 400 m nach dem Stall queren wir auf einer kleinen Brücke die Moosach, um dann 200 m weiter, vorbei an Bäumen und Gebüsch, über eine weitere Brücke einen zweiten Bachlauf der Moosach zu queren. Links auf dem Moosachtalboden sehen wir Bruck mit seiner Peter-und-Paul- Kirche. In Bruck befindet sich das Gasthaus Bruck, doch es verlangt einigen Aufwand, um dorthin zu gelangen. Immer wieder gliedert ein kleines Wäldchen oder Gebüsch die nassen und trockenen Moorwiesen auf. Schilfrohr an kleinen Entwässerungs- gräben macht die Landschaft malerisch. Hinter uns im Südwesten ragt das Hochufer auf und der Giebel eines Bauernhauses von Eichtling grüßt herunter, vor uns lockt Alxing zur Einkehr ins Wirtshaus (Holzverbund 1850/60 am Hofgebäude).

Einen knappen Kilometer nach der Moosachbrücke treffen drei Wege zusammen und unser Weg führt jetzt bergauf, an inem stattlichen einzelnstehenden Bauernhof vorbei, auf die Teerstraße (200 m), die von der Kreisstraße EBE 13 in das Dorf Alxing hinaufführt (300 m). Hier treffen wir auf den Gasthof Alxinger Wirt und eine Bäckerei. Unser erster Besuch gilt der St.-Michael- Kirche mit ihrer landschaftlich reizvollen Lage als Aussichtskanzel. Bei klarem Wetter bietet dieser Platz eine unvergleichliche Aussicht im Bogen von Nordwest über West nach Südost. Das Moosachtal, Bruck, hinein ins Glonn- und Mangfalltal, bis hin zum Mangfallgebirge. Auf dem Dorfplatz treffen wir auf das neue Verwaltungsgebäude der Gemeinde Bruck und die Haltestelle der Buslinie 440 (Grafing-Bhf./S5 und DB 50 – Bruck – Moosach – Glonn und zurück). Nach Einkehr und Versorgung können wir unseren Weg fortsetzen und gehen südostwärts durch die Ortschaft, bis wir auf die Straße Pienzenau – Obereichhofen stoßen (100 m), der wir nach rechts (Südost) ca. 100 m folgen, bis ein Feldweg nach links, genau nach Osten, abzweigt.

 

Ihm folgen wir durch weithügeliges Acker- und Wiesenland, bis wir nach 800 m wieder auf Wald treffen. Unterwegs sichten wir ein sonderbares abstraktes Kunstgebilde unbekannter Herkunft. Links vorn Weg (nördlich) sehen wir eine 220-kV-Hoch- spannungsleitung, die vorn Münchner Norden bis nach Marienberg bei Rosenheim und weiter führt. Nach 300 m Wald treten wir wieder auf Wiesenland und sehen unter uns die Einöde Loch, die hier in einem kleinen Bachtal an einer Wasserscheide zwischen Moosach und Attel liegt. Das Bacherl fließt der Attel und nicht der nähergelegenen Moosach zu. Wir Stoßen hier auf die Straße Obereichhofen – Hittlkofen, die wir queren, um gleich wieder entlang einem Stück Waldrand mit Buchen in den Wald zutreten. Unser Weg führt jetzt Richtung Südost durch das Gehölz (400 m), bis er auf einen querenden Waldweg stößt, dem wir nach links (Ost) folgen.

Nach 200 m treten wir wieder aus dem Wald und befinden uns im Atteltal. Nach ca. 300 m Wiesen und Felder treffen wir auf eine Sandstraße (Obereichhofen – Oberelkofen), auch die Hochspannungsleitung quert hier die Sandstraße. Wir gehen jetzt in Richtung Norden nach Oberelkofen, das wir am südlichen Dorfeingang auf der Staatsstraße 2089 (Oberelkofen – Lorenzenberg) betreten. Hier finden wir einen Bahnhaltepunkt der Bahnstrecke DB 50 München – Rosenheim und Haltestellen der Buslinien 9495 (Grafing-Bhf./S5/DB 50 – Lorenzenberg – Aßling – Oberelkofen – Rosenheim/DB 50 und zurück) und 447 (Lorenzenberg – Oberelkofen – Grafing-Bhf./S5 und zurück vor. Der Gasthof Hupfer (Eintragungsstelle, siehe Kap. 8) lädt uns zu Rast und Brotzeit ein. Wir schauen uns die hübschgelegene Barockkirche an und besuchen die Gedenkstätte eines dramatischen Unglücks. Im Juni 1945, kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges, blieb ein Transportzug mit heimkehrenden Wehrmachts- angehörigen wegen eines Schadens an der Lokomotive liegen. Ein nachfolgender schwerer Güterzug mit amerikanischen Panzern prallte mit voller Wucht auf den stehenden Zug. 104 deutsche Soldaten und ein Amerikaner fanden den Tod.

Sie sind hier auf einem kleinen Soldatenfriedhof begraben. Nach dem Besuch der Gedenkstätte wechseln wir auf der Teerstraße nach Unterelkofen auf die andere Seite der Bahnlinie DB 50 (München – Rosenheim) und erreichen auf dieser nach ca. 700 m in Richtung Nordost die Schloßanlage von Unterelkofen, die sich seit Generationen im Besitz der Grafen von Rechberg befindet. Wenn wir nun nach links (Nordost in die Dorfstraße von Unterelkofen einbiegen, sie führt auch in die Stadt Grafing (Schloßstraße), kommen wir nach 100 m zur Schloßgaststätte (Eintragungsstelle, siehe Kap.8). Nach der Einkehr können wir das Schloß Elkofen besichtigen, aber leider nur von außen, da es bewohnt ist. Vor dieser Höhenburganlage sollen hier bereits im 10. Jh. Festungs- bauten bestanden haben. Der Kern der Burg wurde 1383 ausgebaut und war bis 1506 im Besitz der bayerischen Herzöge. Die obere Burg ist spätgotisch und besteht aus Bergfried, Pallas, Kemenate (früher der einzige heizbare Raum, der vorzugs- weise von den Frauen bewohnt wurde), Dürrnitzstock und Wehrgang. Die Vorburg entstand in der Zeit des 14. und 16. Jh.s Die St.-Georg-Kapelle wurde 1516 erbaut und 1719 barockisiert. Die Nebengebäude stammen hauptsächlich aus dem 17. Jh. – Im Jahr 1664 wurde ein weiterer Ausbau der Burg durchgeführt. Die Grafen von Rechberg erwarben die Burg vom bayerischen Herzog und bauten sie zu einem Jagdschloß um. Um 1800 wurde der Wassergraben der Burg in eine Parkanlage verwandelt.

Als der Zweig des Grafengeschlechts ausstarb, verfiel die Burg. 1871 erwarb ein anderer Zweig der Grafen von Rechberg die Burganlage und ließ sie 1899 von Gabriel von Seidl neu gestalten. Nach der interessanten Besichtigung suchen wir uns ein Quartier in der näheren Umgebung, wobei wir sicher in der Stadt Grafing fündig werden. Grafing liegt nördlich zweier bewaldeter Oser-Hügel aus der letzten Kaltzeit, dem Großen und dem Kleinen Dobel. Auf der Straße, die uns bereits zur Schloßgaststätte führte, können wir nach etwa 1,5 km den Marktplatz von Grafing-Stadt erreichen (Allee, dann Schloßstraße, Rosenheimer Straße links (Nord)). In dessen Nähe sich der S-Bahnhof der Linie S5 (Herrsching – München – Ebersberg) und die Haltestellen der Bus- linien 444 (Schalldorf – Aßling – Grafing-Stadt/S5 – Grafing-Bahnhof/S5/DB 50 und zurück) und 445 (Grafing-Stadt/S5 – Grafing- Bahnhof/S5/DB 50 – Ebersberg/S5 – Erding/S6 und zurück) befinden. Grafing ist eine sehenswerte Kleinstadt mit Stützpunkten aller Art.

Von Aying nach Glonn

Teilstrecke: 8,2 km
Anfahrt:
Nach Aying: S-Bahnlinie S1, Buslinie 9572
Nach Glonn: Buslinien 413, 440 und 463

Am Bräustüberl in Aying folgen wir nach links (Norden) der Straße, die mitten durch das Brauereigebände führt, und erreichen nach ca. 200 m die querende Dorfstraße. Alte Bauernhäuser und Spuren der alten Infrastruktur erzählen vom Werdegang der Bauernsiedlung Aying. Wir folgen der Dorfstraße nach rechts (Osten), überqueren die Hauptstraße (Staatsstraße 2081, Aying – Zorneding – Markt Schwaben) und folgen der Lindacher Straße nach Ostnordost (geradeaus) zum Dorf hinaus. Nach 250 m quert eine Hochspannungsleitung unseren Weg und nach 900 m, leicht bergauf, durch hügeliges Wiesenland, erreichen wir den Wald. Es lohnt sich, das Landschaftsbild im Zurückschauen öfter zu betrachten. Unser Waldweg, eine gut ausgebaute Sandstraße im Egmatinger Forst, führt meist bergauf und schlängelt sich in wechselnden Nordost Richtungen durch eiszeitliches, bewaldetes Hügelland. Zunächst kommen wir an einer lourdes-Grotte vorbei, die rechts an einem Stück des noch erhalten gebliebenen Hohlweges steht. Kurz danach kommen wir an einer Holzkapelle am rechten Wegrand vorbei, die uns bei Regen Unterstand bietet. Links und rechts am Weg begleiten uns kleine interessante Toteiskessel, mehr oder weniger verlandet, die zu bestimmten Zeiten auch die Mückenplage fördern. Wir bewegen uns immer schön geradeaus durch Herrnholz und Bernrieder Holz, müssen aber nach ca. 1,7 km darauf achten, daß der Weg nach Lindach Richtung Norden, also nach links, abbiegt. Sonst endet der Forstweg am Wald- und Wiesenrand, also die GELB-WEISS-Markierung beachten. Nach dem Abbiegen erreichen wir nach ca. 200 m den Waldrand und sehen bereits den Weiler Lindach mit seiner kleinen Spitzturmkapelle und seinen Bauern- häusern in traditioneller Tuffsteinbauweise vor uns. Im Weitergehen erscheint rechts in der Ferne das Dorf Münster, Nach weiteren 350 m haben wir den Ortsrand von Lindach erreicht und queren an einem Feldkreuz die Asphaltstraße Egmating-Münster ab hier begleitet uns die Glonner Wanderwegmarkierung Nr. 2 (Rot) bis nach Steinhausen bei Glonn) und folgen der schmalen Teerstraße (Lindach – Schlacht). Zur Rechten begleitet uns im Blickfeld der Weiler Kreuz mit seiner romanischen Kirche, deren Turm eine barocke Haube trägt, Nach ca. 250 m zweigt dann ein Feldweg nach links (Norden) ab und erreicht nach guten 100 m wieder den Wald des Egmatinger Forstes.

Nach 650 m Waldweg durch das Kreuzer Holz betreten wir die Sumpfwiesen südlich des Kastensees, der auch ein Überbleibsel der letzten Eiszeit ist. Er steht heute unter Natur- und Landschaftsschutz und ist mit 7 ha der drittgrößte See des Landkreises Ebersberg. Sein Moorbereich ist wirtschaftlich unberührt. Unser Weg führt am Ostufer des Kastensees vorbei (Badeanstalt) und erreicht nach 400 m die Kreisstraße EBE 14 (Egmating – Glonn). Wenn wir jetzt einkehren wollen, dann folgen wir der Teerstraße (EBE 14) links (Nordwesten) nach Kastenseeon hinein. Hier finden wir, außer Gasthaus und Dorfkapelle, auch die Haltestelle der Buslinie 463 (nur werktags: Glonn – Egmating – Zorneding – Poing) vor. Wenn wir unseren Weg Richtung Glonn fortsetzen wollen, dann queren wir hier am Kastensee die Kreisstraße EBE 14, folgen ihr ca. 50 m nach rechts (Südosten), biegen dann in einen Feldweg nach links (Norden) ein und folgen diesem wiederum ca. 50 m bis zu einem Feldkreuz, wo wir dem Feldweg, der nach rechts (Osten) abzweigt, folgen. Jetzt geht es durch hügeliges Wiesen- und Ackerland. Links vor uns im Norden die bewaldete Erhebung des Vogelherdholzes mit dem Aussichtspunkt Finkenhöhe. Unserem Weg folgen wir rund 700 m und stoßen dann auf eine querende Straße, der wir nach rechts (Süden) folgen, um dann nach ca. 200 m wieder auf einen Feldweg nach links (Südosten) einzubiegen. Zunächst erklimmen wir den Wiesenhang links vor uns auf der Nordseite ein kleiner Wiesenweiher), um dann nach dem Scheitelpunkt, etwas bergab, an einem Feldkreuz mit Bank die Aussicht zu genießen. Unter uns auf dem Glonner Wiesen- plateau über dem Kupferbachtal die Weiler Reinstorf, Kreuz (Kircherl) und Balkham. Links, über uns, sehen wir die Finkenhöhe mit einem Haus im Wald. Unser Weg macht am Wiesenhang einen Bogen nach rechts (Süden) in Richtung Reinstorf, doch wir folgen gleich danach dem Feldweg, bzw. Trampelpfad, nach links (Südsüdost). Vor uns rechts sehen wir Bäume, Gebüsch und eine Feldscheune. Wir gehen daran vorbei, erreichen nach ca. 500 m Steinhausen und kommen, am Gebäude einer Möbelfirma entlang, an die geteerte Ortsverbindungsstraße Ursprung – Steinhausen – Balkham (Verkehrsinsel mit Kastanie, Wegkreuz und Alpenblicksitzbank). Wir queren die Straße und gehen das gegenüberliegende Straßerl nach links (Norden), hinunter ins Mühlthal. Wir kommen an einigen alten weiblichen Pappeln, sprich Espen, links am Weg, vorbei, dann sehen wir zwei kleine Fischteiche, eingezäunte Viehweiden. links und rechts werden die Hochuferhänge des Mühlthals höher. Wir kommen zu mehreren Bauernhöfen. Hinter dem Hof Mühlthal Nr. 10 befindet sich das Hauptquellgebiet der Glonn, das in keltischen Zeiten sicher eine Kultstätte war. Leider können heute die Quellen nicht mehr besichtigt werden, weil der Hofbesitzer verständlicherweise kein Betreten seines Betriebsgeländes mehr duldet. Das Mühlthal-Straßerl mündet nach einer weiten Rechtskurve in die Münchner Straße. Wir queren diese verkehrsreiche Straße und gehen dann auf dem Gehweg ostwärts (nach rechts) ortseinwärts. Zum Bahnhofsplatz., der heute nach Stillegung und Abbau der Bahnstrecke Grafing – Glonn, der örtliche „Busbahnhof“ ist. Hier in Glonn finden wir alle Versorgungsstützpunkte vor, vom Gasthaus bis zum Bekleidungshaus.

Zweite Version: Wir können aber auch von der Verkehrsinsel in Steinhausen aus die Glonner Markierung Nr. 3 (Gelb), die uns über die Straße Am Hochfeld über romantische Schleichwege in den Marktflecken führt, gehen: An dieser verschobenen Kreuzung queren wir die Straße Ursprung – Steinhausen – Balkham und gehen geradeaus (Ostsüdost) am nördlichen Rand einer Siedlung im weiten Linksbogen bergab auf Glonn zu. Schon von der Siedlung aus sehen wir mit Blick nach Nordosten Häuser auf baumreichen Grundstücken. Die Straße führt in ihrem Bogen rechts daran vorbei. Wir jedoch folgen vor diesen Grundstücken einem Trampelpfad, der links von der ersten Hofeinfahrt an diesen baumreichen Grundstücken vorbeiführt, um dann nach ca. 150 m den Grottenweg zu erreichen. Er hat seinen Namen von einer kleinen romantischen Lourdesgrotte unter alten Laubbäumen. Der Grottenweg führt uns über eine Treppe mit Geländer hinab nach Glonn, wo wir wieder auf die Münchner Straße treffen. Wenn wir hier nach links (Westen) die Münchner Straße hinaufgehen, erreichen wir den Bahnhofsplatz. Gehen wir die Münchner Straße jedoch nach rechts (Osten), so kommen wir an einem Cafe vorbei und erreichen schließlich den Marktplatz Lebensmittelgeschäfte). Vom Marktplatz aus führt unser Weiterweg, der jetzt Prof. Lebsche-Straße heißt, nach Osten (GELB-WEISS bis Wasserburg) und unser Verbindungsweg nach Norden über die Lena-Christ-Straße (Gasthof Neuwirt) (ROT-WEISS bis Eglharting).

Die Igeltour

Start ist in Grafing-Bahnhof, der mit der S5 und dem Zug von München oder Rosenheim gut zu erreichen ist. Auch diese Strecke ist familienfreundlich und abwechslungsreich und führt über geteerte Nebenstraßen. Diese Tour ist ca. 43 km lang mit einigen kleineren Steigungen, die auch für Freizeitradler gut zu bewältigen sind. Hier im reliefreichen Inn- Chiemsee-Hügelland im südwestlichen Landkreis Ebersberg bieten sich am Steinsee und am Kastenseeoner See auch gute Bademöglichkeiten. 

Touren-Beschreibung

•Am S-Bahnhof in Grafing-Bahnhof rechts Richtung Moosach fahren.
•Dieser Straße folgen, bis es rechts nach Baumhau/Falkenberg geht. Nach ( Baumhau der Beschilderung nach Moosach folgen.
•In Moosach auf der Vorfahrtsstraße bleiben. Nach dem Ortsende rechts Richtung Oberpframmern halten.
•In Niederseeon nach der Abzweigung zum Steinsee geht es an der Kreuzung, links nach Schlacht.
•In Schlacht die erste Abbiegung nach rechts nehmen und der Beschilderung, nach Kastenseeon folgen.
•Die Straße bis zum Ende fahren und in Kastenseeon nach links abbiegen.
•Nach Kastenseeon rechts Richtung Kreuz abbiegen.
•Nach dem Ort Kreuz sofort zweimal nach rechts abbiegen und Richtung Lindach fahren. Links nach Lindachabbiegen und weiternach Münster.
•In Münster erst der Beschilderung Richtung Glonn folgen, dann rechts nach Frauenreuth abbiegen.
•Nach Frauenreuth an der nächsten Kreuzung links abbiegen. Kurz darauf gleich wieder nach rechts Richtung Mattenhofen.
•In Mattenhofen den Schildern nach Haslach folgen.
•In Haslach auf die Hauptstraße, rechts abbiegen und Richtung Piusheim weiterfahren.
•Nach Piusheim über Jakobsbaiern der Straße nach Antholing folgen.
•An der großen Kreuzung in Antholing “ links Richtung Glonn abbiegen. Nach der großen Streuobstwiese auf der rechten Seite geht es rechts nach Netterndorf.
•Hier der Beschilderung nach Kreithann folgen und auf der Straße weiter nach Berganger.
•An der Weggabelung nach der Kirche in Berganger rechts abbiegen und dieser Straße bis zur nächsten
•Kreuzung folgen. Diese in Richtung Großrohrsdorf überqueren.
•In Großrohrsdorf den Wegweisern nach Glonn folgen.
•Nach Gailling rechts abbiegen und der Straße durch Herrmannsdorf bis zum Ende folgen.
•Hier nicht auf die große Straße abbiegen, sondern rechts in die kleinere Straße Richtung Wildenholzen.
•Am Ortsausgang Wildenholzen geht es rechts auf der alten Straße nach Bruck.
•Nach Bruck am Ende der Straße nach rechts Richtung Alxing abbiegen.
•In Alxing links nach Grafing/Pienzenau fahren.
•Über Pienzenau nach Taglaching und von dort wieder zurück nach Grafing.

 

Die Kloster Altenburg Tour

Streckenlänge: 21 km, für geübte Kinder geeignet

Besonderheiten der Strecke: bis zum Kitzelsee teilweise keine optimale Fahrbahn mit zwei kräftigen Anstiegen, danach verkehrsarm; gut befahrbare Straßen; landschaftlich reizvolle Tour; Besichtigung der barocken Wallfahrtskirche Maria Altenburg sehr zu empfehlen (H1. Messe: sonntags 10.30 Uhr)

Einkehrmöglichkeiten: Reiterhof, Niederseeon; Klause Kloster Altenburg (nur an Sonn- und Feiertagen); Neuwirt Moosach; Beim Wirt z’Bruck; Herrmannsdorfer Landwerkstätten; Gasthaus Schießstätte

Streckenbeschreibung: Nordwärts verlassen wir den Glonner Marktplatz über den Steinbruchweg und die Bahnhofstraße bis zur Münchner Straße. Auf dieser fahren wir ca. 300 m in Richtung Schlacht. biegen rechts ab und fahren hoch bis zur Bergkuppe. Auf einem guten Schotterweg radeln wir nordwärts in Richtung Adling biegen links in die Adlinger Straße ein und nach ca. 200 m nochmals links bis zum Adlinger Holz. Schnurgerade, (nicht der abbiegenden Teerstraße folgen), bringt uns dieser Weg in den Wald, einen langen Hohlweg hinauf, bis zu einer Abzweigung, in die wir rechts einfahren. Weiter geht es – ohne nochmaligen Abzweig – nordwärts, bis wir beim Naturschutzgebiet Kitzelsee aus dem Waldgebiet heraus kommen und links einbiegen. Nach Regenfällen empfiehlt es sich. vom Marktplatz aus über die Lena-Christ-Straße nach Adling, den Berg hinunter und unten links einen langgezogenen Berg hinauf bis zum Kitzelsee zu fahren.) Die übernächste Abzweigung geht es rechts ab, vorbei am Reiterhof in Niederseeon, nochmals rechts ab am Steinsee vorbei in Richtung Moosach. Nach ca. 250 m biegen wir links ein in die alte Straße nach Kloster Altenburg. Die Besichtigung der Kirche ist sehr zu empfehlen!Die Ursprünge dieses barocken Kleinods reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. 1527 wird es erstmals als Wallfahrtsort erwähnt. Kurvenreich geht es nun bergab, vorbei an den Kreuzwegstationen, danach rechts abzweigend bis Moosach. Dort biegen wir links ab, folgen der Grafinger Straße bis vor Gutterstätt der alte Bahndamm überquert ist. Danach (gleich hinter dem Ortsschild) fahren wir nach rechts über die Moosach und radeln an der Kläranlage vorbei nach Bruck.Nach dem „Wirt z’Bruck“ biegen wir rechts ab in Richtung Wildenholzen. Ca. 500 m nach dem Ortsende von Bruck führt die Tour links abzweigend in Richtung Nebelberg und vor Schlipfhausen nach rechts steil bergauf bis Eichtlinge. Dort biegen wir rechts ab und erreichen die Strasse, die von Wildenholzen nach Glonn führt. Wir radeln nach links, kommen zur EBE 15, fahren wiederum nach links bis zu den Herrmannsdorfer Landwerkstätten mit ihren Einkehr- und Besichtigungsangeboten. Hinter dem Parkplatz von Herrmannsdorf fahren wir rechts ab und ca. 500 m weiter nochmals rechts und kommen über die Schießstätte zurück nach Glonn.

Loibersdorf Tour

Die Loibersdorf Tour

Streckenlänge: 10 km, Tour für Kinder geeignet

Besonderheiten der Strecke: größtenteils Landschaftsschutzgebiet; ruhige Nebenwege oder Dorfstraßen, lediglich Anliegerverkehr;
3/4 asphaltiert, 1/4 geschottert; meist eben (im Tal); vor Loibersdorf ansteigend; Bademöglichkeit;

Einkehrmöglichkeiten: Haflhof Ott, Münster (1 km Abstecher)

Streckenbeschreibung: Vom Glonner Marktplatz aus fahren wir in südlicher Richtung den Klosterweg entlang und erreichen nach ca. 500 m genau in der rechtwinklig abknickenden Straße einen schmalen Gehweg, der über den Kupferbach führt. Wir biegen rechts in die Reisenthalstraße ein und radeln nach 50 m links abbiegend – zwischen Sägewerk und Schwimmbad Wiesmühle hindurch – in das Reisenthal. Der reizvoll gelegene Kupferbach führt uns nach ca. 2,5 km zur Einöde Reisenthal. Geradeaus geht es weiter auf dem nun geschotterten Weg entlang des Kupferbaches. Gleich erreichen wir eine kleine Brücke und sehen rechter Hand ein Bächlein, das in ca. 100 m Entfernung entspringt und unter einem Pumpenhäuschen am Hang hervorquillt. Wir fahren weiter durch ein kurzes Waldstück und an einem Weiher vorbei. Nach diesem halten wir uns rechts bergauf und passieren ein Wegkreuz. Der Weg ist nun wieder asphaltiert und führt, umgeben von Pferdekoppeln, nach Spielberg. Früher war hier ein Ausflugslokal. Beachtenswert ist ein großer Lindenbaum. Am Stadl biegen wir rechts ab, fahren durch eine kleine Senke und radeln an Viehweiden entlang hinauf nach Loibersdorf (ca. 1 km), wo wir den höchsten Punkt unserer Tour er reicht haben. Im Dorf fahren wir rechts abwärts und nach 80 m links auf asphaltiertem Weg durch Wiesen und Wald. (Vorsicht: steile Wegstrecke im Wald!) Unten angelangt besteht die Möglichkeit, einen Abstecher hinauf zum Haflhof (schöner Biergarten) in Münster zu machen (ca. 1 km). Bei direkter Rückfahrt bleiben wir jedoch im Tal, kommen bald wieder zur Einöde Reisenthal und nehmen den gleichen Weg, den wir gekommen sind, zurück nach Glonn. In der warmen Jahreszeit ist dann im Naturbad Wiesmühle Spaß und Erholung angesagt.

Alte Ansichten

Auf dieser Seite finden Sie alte Fotographien und Postkarten von Glonn und seiner Umgebung.
Anhand dieses Bildmaterials lassen sich die Veränderungen der Ortsentwicklung von Glonn sehr gut erkennen. Und Manche Abbildungen geben einfach Rätsel auf.
Wenn Sie im Besitz von Bildmaterial über das alte Glonn sind, wäre es sehr nett wenn Sie uns diese zur Verfügung stellen würden. Kontakt

Sportanlagen

Tennisplätze des ASV-Glonn
tennisplatz
Tennisplätze des ASV Glonn an der Mattenhofenerstraße
ASV-Glonn
Wiesmühlstr. 1
Tel. 08093/5614


 Schulsportanlage an der Volksschule
schulsportplatz
Schulsportanlage an der Volksschule
Wiesmühlstraße 1
Tel.08093 / 10559


Schießstand der FSG Glonn-Zinneberg
schuetzen
Klosterweg 5
Tel. 08093 / 2508


Fußballplatz Adling mit Stockschützenbahn
Sportplatz Adling


WSV Sportwelt
Sportwelt

 

 

Glonn wird Notinsel

Notinsel 1
Vielleicht ist Ihnen bereits aufgefallen: an vielen Türen der Glonner Geschäfte sind seit einigen Tagen Aufkleber „Notinsel“ angebracht worden. Aber was verbirgt sich eigentlich dahinter?
Idee des Projekts „Notinsel“ ist es, Kindern in Notsituationen Fluchtpunkte aufzuzeigen, an denen sie Hilfe bekommen.

Kinder erleben immer häufiger, dass z. B. der Schulweg zum Gefahrenweg wird und verschiedene Gefahren zum Alltagsleben dazugehören. Gefahren z. B. durch gleichaltrige oder ältere Jugendliche, aber auch durch Erwachsene können die Kinder bedrohen. Auch ein aufgeschlagenes Knie nach einem Radsturz kann für Kinder eine Notsituation bedeuten: Sie können vielleicht nicht mehr selbst nach Hause radeln und sind in solchen Situation hilflos.

Kinder in Angst brauchen Schutz. Alle Geschäfte mit dem Notinsel-Zeichen an der Tür bieten Kindern Zuflucht. Beteiligte Geschäfte setzen darüber hinaus ein deutliches Zeichen für den Kinderschutz und gegen potenzielle Täter. Neben den flächendeckend geplanten Anlaufstellen in Glonn hat die Notinsel vor allem auch eine wichtige Präventivfunktion.
Unterstützende Geschäfte, Banken, Apotheken usw. (in Glonn sind es im Moment über dreißig teilnehmende Geschäfte) kennzeichnen sich an ihrer Tür als Notinsel. Damit signalisieren sie Kindern ihre Hilfsbereitschaft und verpflichten sich selbst zum Hinsehen und Handeln in Notsituationen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten eine Handlungsanweisung,die genau beschreibt, was im Ernstfall zu tun ist.
Die Stiftung Hänsel & Gretel hat 2002 das Projekt Notinsel iniitiert und überträgt es seitdem bundesweit auf Städte, Gemeinden (z.B. Vaterstetten) und Landkreise. Träger und Sponsor für Glonn ist der gemeinnützige Verein KiJuFa e.V. Die Schirmherrschaft hat Bürgermeister Josef Oswald übernommen.

Neben den Aufklebern möchten wir die jüngeren Bürger in Glonn aber auch vertraut machen mit dem Notinselzeichen, damit ihnen auch bewusst wird, dass ihr Ort, die Geschäfte und ihre Mitbürger ihnen zur Seite stehen und es Wege gibt, sich Hilfe zu holen.
In der Grundschule wird es dazu im Laufe des Frühlings ein Theaterstück geben, das die Kinder zum Thema Selbstsicherheit, sicheres Auftreten und Hilfe aufklären wird und sie mit dem Notinselzeichen vertraut macht. DArüber hinaus erhalten die Schüler einen Informationszettel, den sie sich gemeinsam mit den Eltern anschauen können. Der Theatertag wird durch eine offene Kick-Off Veranstaltung am Nachmittag für alle Interessierte abgerundet. Der Termin wird rechtzeitig in Glonn bekannt gegeben.

Unsere Vorschulkinder in den Kindergärten werden sich mit diesem Jahr beginnend jährlich in pädagogischer Anleitung spielerisch mit dem Thema Selbsticherheit, Stärke und Hilfe holen auseinandersetzen. Dafür konnten wir Frau Cornelia Korreng gewinnen, die über eine 20-jährige Erfahrung als Sozialpädagogin in diesem Bereich verfügt.

Bedanken möchte sich der KiJuFa bei allen, die das Projekt unterstützen, vor allem bei den bereits teilnehmenden Geschäften (die Aquirierung läfut noch), sowie bei den vielen Helfern, die die Umsetzung des Projekt möglich gemacht haben und natürlich dem Schrimherrn Josef Oswald.
Weiter Infos zur Notinsel, der Hänsel + Gretelstiftung sowie den i.M. teilnehmenden Geschäften in Glonn finden Sie unter www.notinsel.de.                     KiJuFa