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Kaufvertrag vom 20.2.1858

Kaufvertrag

Zwischen Johann Sedlmair Zimmermeister von Glonn und Jodeph Angerer Krämmer von da

Es erscheinen Obige und geben nachstehenden Kauf zu Protokoll

Joseph Angerer erkauft das Zimmermeister Anwesen bestehend in 1/16 Gütl von 5 Tagwerk Gründen um die Summe von 4250 fl / viertausendzweihundertfünfzig Gulden / unter nachstehenden Bedingungen:
1.
Beim Hause verbleiben die ganze Küche, sämtliches Futter. Eine Windmühle, die Gsottbank, 6 Hühner, 1 Schubkarre, die vorhandenen Schaufeln und Gabel, dann eine Holz und Spansäge und der Düngerhaufen.
2.
Von der Kaufsumme zu 4250 fl werden am Verbriefungstage 2900 fl bar erlegt und die restlichen 1750 fl nach einem halben Jahre vom 28.Februar 1858 an.
3.
Als Reugeld bedingen sich beide Theile die Summe von 100fl.
4.
Die aus diesem Kaufe erlaufenden Gerichtskosten übernimmt der Käufer, jedoch ohne Ablösungskosten, welche nach Erklärung des Verkäufers schon bezahlt sind.
5.
Die Auträglerin Maria Beham bleibt auf dem Anwesen unter der Bedingung des Vertragsbriefes vom 30ten April 1838 und entschlägt sich der Käufer jeder Zahlungspflicht als Hypothek und Currentschulden
Hiemit nach Verlesen geschloßen und unterzeichnet
Glonn am 20.Febr.1858

Kath.Sedlmair
Joh. Sedlmair
Joseph Angerer

Gruber Vorsteher
I.Wimmer Pfleger

 

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Kaufvertrag 1858

Kauf Vertrag von 1858

Abgeschlossen zwischen Martin Zehetmair Weber in Mattenhofen und Peter Heller Webergeselle der Gemeinde Bruckhof

Es erscheinen Obige und geben nachstehenden Kauf zu Protokoll
1.
Peter Heller kauft das Webergütl zu Mattenhofen mit Webergerechtsame um die Summe von 2100fl  / zweitausendeinhundert Gulden / unter nachstehenden Bedingungen
Beim Hause verbleiben das um das Haus aufgerichtete Brennholz und Milchkasten, das Kanappe. Ein Tisch, sämtlicher Dünger, 2 Weberstühle mit den dazugehörigen Werkzeugen, die vorhandene Fütter…(?) , ein Geschirr Kasten nebst einer Windmühle, dann 2 Metzen Korn.
2.
Käufer übernimmt 100fl / einhundert Gulden / Hypothek Kapital zur Kirche Glonn und 75 fl zur Kirche Jakobsbaiern und sind sonach, nach Empfang von 25 fl Darangeld am 7.ten(?) April 1858  1900 fl / eintausendneunhundert Gulden / auszubezahlen.
3.
Vom 1.April angefangen übernimmt der Käufer alle auf dem Haus ruhenden Lasten und Abgaben sowie die Zinsenfür die 175 fl Hypotheken. Die Gerichtskosten hingegen übernimmt der Käufer alleinig.
4.
Als Reugeld bedingen sich beide Theile 100 fl /hundert Gulden/.
5.
Sollte der Verkäufer bis 1ten April 1858 keinen passenden Ankauf haben, so kann er noch fünf Monat im Haus verbleiben
Hiermit nach Verlesen unterzeichnet

Peter Heller
Martin Zehetmaier
Maria Zehetmaier
I.Wimmer Pfleger
Lorenz Kirmair
Johann Reithuber
Thomas Grasberger

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Die Windmühle

Windmühle

In den ersten Protokollbüchern der Gemeinde ab 1857 finden sich unter anderem einige Niederschriften von Kaufverträgen, deren Vertragsbedingungen vor der Beurkundung von den Beteiligten und dem Gemeindevorsteher unterschrieben wurden. Dies gehörte neben der Verleihung von Heimatrechten, der Verwaltung des Gemeinde- und Stiftungsvermögens, der Mitsprache bei der Vergabe von Gewerbekonzessionen, der Armen- und Schulpflegschaft und ortspolizeilichen Aufgaben zu den sehr eingeschränkten Selbstverwaltungsrechten der Gemeinde um diese Zeit. Die Verwaltungshoheit lag bei den königlichen Landgerichten und später bei den königlichen Bezirksämtern.
Erst mit den Gemeindereformen von 1869 wurde den Gemeinden zunehmend mehr Selbstverwaltung zugestanden.

In den Kaufverträgen ist neben dem Kaufpreis auch die Auflistung der Dinge interessant, die beim Haus bleiben oder mitverkauft werden – hier zeigt sich die Wertigkeit von Tisch, Kanapee, Bett oder Kasten, deren Verkauf genauso geregelt wurde, wie der von Holz, Stroh oder Saatgut oder eben landwirtschaftlichen Maschinen. Den Wortlaut zweier Kaufverträge von 1858 und das Original finden Sie hier und hier

In einigen Verträgen wird auch eine „Windmühle“ erwähnt.
Eine solche Windmühle, auch Putzmühle, Windfege oder auch Rotationsworfelmaschine war eines der ersten Sammlungsstücke des Glonner Heimatmuseums – leider ist nicht überliefert, von wem sie stammt. Mit ihr wird nicht – wie der Name nahelegt – Getreide gemahlen, sondern das gedroschene Getreide gereinigt und von der Spreu getrennt. Zum selben Zweck wurde auch die Klappermühle benutzt, eine solche steht ebenfalls im Heimatmuseum, sie stammt von Egid Huber in Balkham, der sie im Jahr 1990 dem Heimatmuseum schenkte.

Von Frau Mittermüller aus Westerndorf stammen dankenswerterweise die folgenden Aufnahmen einer Windmühle, die noch in ihrer Kindheit auf dem elterlichen Hof in Steinhöring bis ca. 1960 benutzt wurde. Zu dieser Zeit  allerdings mit Elektromotor. Gemeinsam mit ihrem Neffen Hans Seehuber hat sie die Windmühle ganz hinten im Stadel gefunden und ans Tageslicht befördert. Vielen Dank dafür! Auf der Windmühle ist auch der Hersteller benannt, Wolfgang Forstner aus Steppach bei Wasserburg, heute zur Gemeinde Edling gehörend. Der Schreinereibetrieb Forstner befindet sich noch heute in vierter Generation in den Händen der Familie – Wolfgang Forstner war der Urgroßvater des heutigen Firmeninhabers Willibald Forstner.

Bild 1                               Bild 2                  Bild 3                                Bild 4

Windmühlenmacher war ein Lehrberuf, in Verzeichnissen der königlichen Landwirthschafts- und Gewerbsschule in Straubing finden sich unter den Schülern und Gesellen einige Windmühlenmacher. Im Jahre 1864 stellte der Windmühlenmacher Franz Stadlmaier aus Schrobenhausen 3 Putzmühlen und einen Gesottstuhl zum Verkauf aus, der Preis für die Putzmühlen betrug 110, 90 oder 80 Gulden: Verzeichnis der zur Ausstellung während des Oktoberfestes … im Glaspalaste und auf der Theresienwiese zu München angemeldeten landwirthschaftlichen Ausstellungsgegenstände der zur Ausstellung im Glaspalaste angemeldeten Cultur-Pläne. 1864
Für seine landwirtschaftlichen Maschinen erhielt Franz Stadlmaier im Übrigen dort auch die kleine silberne Gedenkmünze als Auszeichnung.
Bereits im Jahresbericht der königlichen landwirthschaftlichen Centralschule zu Schleißheim von 1841 werden die Funktionsweise und die Vorzüge  einer solchen Getreideputzmühle ausführlich beschrieben.

Und wir immer: wenn Ihnen dazu etwas einfällt: Geschichten, Bilder, Erinnerungen … dann melden Sie sich bitte im Archiv!

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Bestände

Diese Seite befindet sich im Aufbau!

Folgende Bestände befinden sich im Archiv der Marktgemeinde Glonn, nicht alle Archivalien sind bereits erschlossen, nur ein kleiner Teil ist digitalisiert. Die Übersicht über die Bestände ist noch nicht vollständig, vor allem private Sammlungen, private Archive und Nachlässe sind noch nicht berücksichtig. Unter Wahrung der allgemeinen Schutzfrist von 30 Jahren und den besonderen Schutzfristen für personenbezogene Daten, stehen allen ortshistorisch interessierten Bürgerinnen und Bürger diese Archivalien für Forschungszwecke zur Verfügung. Zu Benutzung und Datenschutz siehe auch hier

Bestände

1.Verwaltungsakten

Verwaltungsakten der Landgemeinde Glonn ab 1876
Verwaltungsakten des Markt Glonn ab 1901

2. Personenstandsregister ab 1876

Geburtsregister
Heiratsregister
Sterberegister

3.Amtsbücher

Ratsprotokolle

  •  ab 1856

Kassenbücher

  • Gemeindekasse ab 1876
  • Ortsgemeindekassen Haslach, Frauenreuth, Kastenseeon, Mühlthal
  • Schulkasse ab 1853 – 1930
  • Armenkasse ab 1839 -1930 (mit Lücken)
  • Friedhofskasse ab 1891-1913 (mit Lücken)
  • Kranken(haus)kasse ab 1885 – 1915

Diverse Amtsbücher

4.Präsenz-Bibliothek

Gesetzestexte und amtliche Veröffentlichungen

Handbibliothek zur Geschichte des Landkreises

unter anderem:

  •  „Land um den Ebersberger Forst“ Beiträge zur Geschichte und Kultur, Jahrbuch des Historischen Vereins e.V. Band 1(1998) – 21(2018)
  • Chroniken der Gemeinde Moosach, Baiern und Egmating;
  • Niedermair- Chronik, Original 1909 und Nachdruck 1991;
  • „Glonn  Meine Heimat“ von Maria Sedlmair
  • Alle Veröffentlichungen von Hans Obermair

5.Sammlungen

Zeitungsauschnitt Sammlung

  • Zeitungschronik der Gemeinde ab ca. 1970

Fotos und Filme

  • Bildchronik der Gemeinde Glonn: überwiegend Zeitungsfotos von H.Wohner
  • Sammlung alter Ansichten von Glonn, einzelner Personen und Postkarten (Originale und Digitalisate)

Vereine

  •  diverse Broschüren und Festschriften

Veröffentlichungen der Gemeinde

unter anderem:

 6. Private Archive und Nachlässe (im Aufbau)

 

 

 

 

 

 

 

Der Eisgalgen

Und so stand der Eisgalgen im Winter auf  dem Pfarrgrundstück hinter dem damaligen Lederer Anwesen – so wurde er vor allem vom „Huberwirt“ für die Metzgerei genutzt.

Vielen Dank an Frau Hintermaier, deren Mann Franz Hintermaier das Foto um 1960 herum aufgenommen hat, und die es uns freundlicherweise  – zusammen mit vielen anderen interessanten Aufnahmen von Glonn – zur Verfügung gestellt hat!

Der Eisgalgen auf dem Pfarrgrundstück in voller Pracht Der Eisgalgen in Glonn

Foto: Franz Hintermaier/Archiv Glonn

Der Eisgalgen hinter dem Lederer Anwesen ca. 1954

Foto: Aero Express München/Besitz Kulturverein

Wenn man genau hinschaut, sieht man auf dem Ausschnitt der Luftbildaufnahme von ca. 1955 ein Holzgestell im Garten des Pfarrhofes direkt hinter dem „Lederer-Anwesen“, heute „Schuh und Sport Obermair“, ungefähr dort, wo heute die Freifläche des Kindergartens ist. An diesen „Eisgalgen“ als Spielplatz seiner Kindheit hat sich Leonhard Huber erinnert und ihn nach geduldiger Suche auch auf einer Luftaufnahme von Mitte der 50er Jahre gefunden. Auch zwei seiner Schulkameraden, die er befragte, können sich noch gut an das Gerüst zur Eisherstellung erinnern. Zum Eisgalgen, einem Gestell, das auf einer Fläche von ungefähr 5*5 Metern gebaut war und im Winter zur Eiserzeugung mit Wasser überspritzt wurde, führte vermutlich eine Wasserleitung und das Gerüst wurde im Winter mit Wasser besprüht. Das auf diese Weise erzeugte Eis wurde durch den Huberwirt Johann Wagner im Eiskeller genutzt. Anna Obermair, Tochter des „Lederers“ kann sich an das Gerüst auch noch aus ihrer Kindheit erinnern.
Auch der Wirt Lanzenberger hatte einen solchen Eiskeller im Furtmüllerweg.
Auf jeden Fall erinnert  sich Leonhard Huber an dieses Gestell als Spielplatz: „Im Sommer war es für uns Buben ein herrliches – verbotenes – Klettergerüst“, oder auch ein „ideales Fussballtor“, „im Winter, natürlich ebenfalls verboten, war es eine reizvolle gefährliche Spielerei mit riesigen Eiszapfen. Und ein toller Anblick war es natürlich ebenso!“
Hans Wagner, Sohn des „Huberwirts“, erinnert sich ebenfalls noch gut an das Abschlagen des Eises vom Eisgerüst und des Auffüllen des Eiskellers des „Huberwirts“. Das Eis diente hauptsächlich zur Kühlung für die Metzgerei, das kühle Bier war ein willkommener Nebeneffekt. Das Eis hielt sich im 3 Meter hohen Kühlhaus, in dem die Kühlräume seitlich und von oben mit Eis befüllt wurden, bis zum nächsten Winter! Bis zum Ende der 60er Jahre wurde die Kühlung mit Eis betrieben, danach wurde eine moderne Kühlanlage installiert. Das Auffüllen des Eiskellers dauerte ein bis zwei Tage und war eine schwere Arbeit für mehrere Männer, den Transport vom Eisgerüst zum Eiskeller übernahm unter anderem Sigmund Winhart – der „Winharts Mundl“ – mit Pferd und Wagen. Später wurde dann auch Traktoren eingesetzt.

An drei weitere Standorte erinnert sich ein anderer Glonner: Auch am Postanger, beim Neuwirt und beim Schwaiger standen diese Eisgerüste, vielleicht auch nur temporär im Winter.

Wer erinnert sich ebenfalls an diese „Eisgalgen“? Wer hat eventuell weitere Informationen über Bauweise, Nutzungsdauer, Menge des hergestellten Eises, Abnehmer, vielleicht sogar Fotos etc.?

Dann melden Sie sich doch bitte im Gemeindearchiv Glonn
Vielen herzlichen Dank an Leonhard Huber für dieses wunderbare Fundstück!

Mehr zur Funktionsweise und Nutzung von Eisgalgen findet sich bei Wikipedia

Auf einem weiteren Luftbild von 1964 findet sich noch ein weiterer solcher Eisgalgen hinter dem Gasthof Lanzenberger:

Der Eisgalgen hinterm Lanzenberger Anwesen ca.1964          Foto: Deutsche Luftbild K.G./Privatbesitz

 

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Vor 60 Jahren – Straßennamen für Glonn

Am 13. Oktober vor  60 Jahren wurden die Hausbesitzer in Glonn von Bürgermeister  Johann Eichmeier informiert, dass ab sofort alle Straßen in Glonn einen Namen und jedes Anwesen eine neue Hausnummer haben werde. Die Schilder seien bestellt und würden, sobald geliefert, ausgehändigt.

Am 23. Januar desselben Jahres erst hatte die Firma „Schilder Schmidt“ die Gemeinde angeschrieben und ein Angebot unterbreitet, für Glonn einen  Hausnummern- und Straßenplan zu erarbeiten, um das bestehende, in hundert Jahren immer weiter gewachsene Hausnummern- „Wirr-Warr“ zu beenden.  Die Hausnummer beruhten noch immer auf der 1855 erstellten Nummerierung und wurden durch ein Jahrhundert ergänzt durch Bruchzahlen. So kam es, dass die Firma Brunner z.B.: im Jahre 1959 unter der Hausnummer 53 1/7 zu finden war, oder im heutigen Klosterweg das „Hintermaierhaus“ die Nummer 24 1/3 hatte, der Friseursalon von Hans Schindler daneben aber die Nummer 20 1/8 . Die Niedermaierstrasse , bestand im Jahr 1959 aus 8 Anwesen, die nummeriert waren von 52 1/2, 1/6, 1/8, 1/9, 1/10, 1/11, und den Nummern 53 1/2 und 1/4. Die anderen Teile von 52 , nämlich 1/4, 1/5, 1/12, 1/14 befanden sich dagegen in der heutigen Adlinger Straße; 52 1/13 und 52 1/15 lagen gar in der heutigen Waldstraße.  Gut, dass der Postbote ortskundig war und wahrscheinlich nach Namen zustellte! Hervorgegangen waren alle diese Nummern aus einem einzigen Grundstück mit der Hausnummer 52, heute steht dort  in der Feldkirchner Straße 2 das „Lebsche Haus“. Als Lebsche es 1895 kaufte gab es bereits 11 Hausnummern, die aus diesem Grundstück hervorgegangen waren. Die Straßen, die aus Glonn herausführten, wurden natürlich auch damals im täglichen Sprachgebrauch Adlingerstraße oder Zinneberger Straße oder Münchner Straße genannt. Und der Bahnhof, der Marktplatz oder der Pfarrhof waren ebenfalls markante Ortsbeschreibungen. Im Alltag wurden statt der Nummern oder Namen der Bewohner sowieso eher die alten Hausnamen genutzt – die allerdings oft nichts mehr mit dem aktuellen Besitzer zu tun hatten. So nannte auch meine Schwiegermutter noch 30 Jahre nach der Straßenbenennung das Gebäude des Hotels Schwaiger beharrlich beim  „Utz“ und schickte mich auch mal am  „Geppert“ vorbei, dem ehemaligen Feldkirchner Hof, danach Pizzeria und heute ein ebenfalls zum Hotel und Cafe Schwaiger gehörendes Gebäude.

In einer Zeitungsnotiz wurde die Glonner Bevölkerung aufgerufen, sich an der Suche nach Straßennamen zu beteiligen – einige schriftliche Vorschläge haben sich erhalten – so bat z.B. das Rote Kreuz darum, eine Rot Kreuz Straße einzuführen, die Kolpingfamilie hätte gerne eine Kolping Straße bekommen, auch wurden natürlich die Ehrenbürger Professor Lebsche, Pfarrer Niedermaier und geistlicher Rat Otto Boxhorn vorgeschlagen.  Der Buchdrucker Carl Heller machte umfangreiche Vorschläge, zeichnete sogar einen Plan und auch Sepp Esterl aus Mattenhofen wendete sich an die Gemeinde, neben Max Lebsche und Wolfgang Wagner fand er auch Josef Braun, Josef Landthaler, Apotheker Thanner, Peter Kastl (Besitzer des ersten Elektrizitätswerkes), Winhart,  Koller, Lanzenberger, Lena Christ und die Barmherzigen Schwestern passend als Namensgeber.  Zur Adlinger Strasse schrieb er augenzwinkernd: “ das ist ein schöner Name, adelig sind sie dort nicht, aber lustige, verträgliche Leut“ und mit : „wo all die Namen angebracht werden, das muß man der geistigen und finanziellen Elite überlassen“, schließt er seinen Brief.

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